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Rad-Reportagen Mallorca

Petra auf Mallorca: ein Paradies für Radsportler

16.04.2019

Das Landstädtchen Petra hat sich in den letzten Jahren zum Mekka für Radsportler entwickelt. Durch die günstige Lage im Inselinneren bietet sich der pittoreske Weinbauort als Ausgangspunkt für die unterschiedlichsten Fahrradtouren an. Der leckere Mandelkuchen, der in den örtlichen Cafés serviert wird, lädt aber auch bei längeren Fahrten zu einem Zwischenstopp ein.

Sehenswertes Petra

Da Petra lange Zeit abseits der üblichen Touristenwege gelegen hatte, konnte sich der nur etwa 2500 Einwohner zählende Ort bis heute seinen typisch mallorquinischen Charakter bewahren. Das Stadtbild wird geprägt von schachbrettartig angelegten engen Gässchen und hervorragend erhaltenen alten Bruchsteinhäusern. Neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie der Kirche, in der der spätere Missionar von San Francisco getauft wurde, weist Petra eine einzigartige Besonderheit auf: Die Stadt verfügt über gleich zwei, nahe beieinanderliegende zentrale Plazas. Hier finden nicht nur verschiedenen Cafés, sondern auch größere Fahrradgruppen problemlos Platz. Inzwischen ist Petra an ein ausgedehntes und gut ausgebautes Streckennetz angebunden und verfügt sogar über ein Fahrradsport-Geschäft, sodass dem Fahrvergnügen nichts im Wege steht.

Routen von Petra aus

Da Petra in einer sanften Hügellandschaft, aber dennoch nicht weit von herausfordernden Landschaftsformen entfernt liegt, sind von hier aus Touren in den unterschiedlichsten Schwierigkeitsstufen möglich. Einsteiger können beispielsweise eine Rundfahrt nach Manacor oder Sineu unternehmen oder einen Abstecher nach Cala Serena an der Küste machen. Beides eignet sich wegen des vergleichsweise flachen Geländes auch für alle hervorragend, die gerne auf Tempo fahren. Interessant ist auch die Via Verde zwischen Artà und Manacor, eine stillgelegte Bahnstrecke, die auch von ungeübten Fahrern gut bewältigt werden kann. Anspruchsvoller ist eine Tour, die über Porreres und Sineu nach Platja de Muro und von dort über Santa Margalida zurück nach Petra führt. Ambitionierte Fahrer können von Petra aus auch das Bergkloster Santuario di San Salvador oberhalb der Kleinstadt Felanitx ansteuern. Von hier aus bietet sich ein atemberaubender Ausblick auf Mallorca. Wer nicht unbedingt eigene Touren zusammenstellen will oder lieber in der Gruppe fährt, findet auf Mallorca zahlreiche Anbieter, die Strecken im Programm haben, die über Petra führen oder von dort starten.

Fahrradfahren auf Mallorca

Obwohl es grundsätzlich das ganze Jahr über möglich ist, Mallorca mit dem Fahrrad zu erkunden, empfehlen sich dafür wegen der heißen Sommer vor allem die Übergangsjahreszeiten. Die Hochsaison liegt deshalb zwischen Februar und Mai sowie im September und Oktober. Wer als Radsportler der Hauptreisezeit entgehen möchte, findet aber auch in den milden Wintern gute Trainingsbedingungen vor. Dabei muss niemand auf das eigene Rad verzichten, da sich inzwischen viele Fluggesellschaften auf den Transport von Fahrrädern eingestellt haben. Auf der Insel selbst können auf den meisten Bahnstrecken die Räder kostenlos transportiert werden. Alternativ dazu können auch in allen größeren Orten Mallorcas ausgezeichnete Leihräder gemietet werden. Beachtet werden sollte, dass für Fahrradfahrer auf Mallorca Helmpflicht gilt. Weitere wichtige Verkehrsregeln und Tipps sind hat idealo Reise unter dieser Übersicht zusammengefasst.

Fazit

Egal, ob Anfänger oder Fahrradprofi – Petra ist ideal, um die einzigartige Landschaft Mallorcas zu entdecken und nach einer Fahrradtour in das Flair der Insel einzutauchen.

Kirche Sant Pere in Petra
Kirche Sant Pere in Petra