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Rad-Reportagen Mallorca

Rennrad-Typen - Welche gibt es und wo liegt der Unterschied?

26.05.2020

So vielfältig und unterschiedlich die modernen Rennrad-Typen sind, so haben sie alle doch eines gemeinsam: Sie sind ausgesprochen schnell auf jeder Strecke und punkten darüber hinaus durch ihre individuellen Vorzüge und Funktionen. Dafür sind sie im Vergleich zu normalen Fahrrädern in der Anschaffung relativ kostspielig. Es kommt in dem Zusammenhang jedoch auf das Modell, die Marke sowie auf die qualitative Wertigkeit an. Generell zeichnen nur wenige Faktoren das "typische" Rennrad aus. Diesbezüglich ist unter anderem von dem charakteristisch geschwungenen Lenker, den extra schmalen Reifen, dem spitz zulaufenden Sattel und dem überaus geringen Eigengewicht die Rede. Jede Art von Zubehör, das nicht der reinen Fortbewegung des Rades dient und ein zusätzliches Eigengewicht mit sich bringt, fehlt. Mit Blick auf den jeweiligen Rennradtyp sind jedoch mittlerweile durchaus gewisse Unterschiede erkennbar.

Das Straßenrennrad und das Triathlon-Bike

Das klassische Straßenrennrad mit 28 Zoll-Reifen ist sicherlich die wohl bekannteste Variante unter den Rennrädern. Die typische Diamantform und das optisch nach hinten leicht abfallende Oberrohr sind nur zwei Faktoren, die diese Rennräder so besonders machen. In dieser Produktkategorie bewegt sich das Eigengewicht - je nach Klasse - zwischen sieben und neun Kilogramm. Wirft man einen Blick auf das Triathlon-Genre, kommt es beim Rennrad auf eine besonders gute Aerodynamik an. Schnelligkeit und Windschnittigkeit sind die Aspekte, die in diesem Segment von essenzieller Bedeutung sind. Deshalb fällt bei einem Triathlonrad in erster Linie die stark nach vorn verlagerte Sitzposition mit ihrer flachen Konzeptionierung ins Auge. Der Sattel ist weiter vorn angebracht und das Sattelrohr ist vergleichsweise stark und solide. Der Speziallenker weist meist gepolsterte Schalen auf, sodass die Unterarme weich lagern. Das Komfort-Rennrad unterscheidet sich von diesem Rennradtypen durch die etwas breiteren Reifen und die deutlich aufrechtere Sitzposition. Nicht zuletzt sind der kürzere Rahmen und das verlängerte Steuerrohr von Relevanz.

Das Rennrad für Querfeldein-Touren - das Cyclocross-Bike

Die einen halten das Cyclocross-Rad für eine praktische Kompromisslösung zum bewährten Mountainbike. Für andere ist dieses geländegängige Rennrad das Nonplusultra, wenn es darum geht, auf robuster Bereifung leicht und wendig Feld- und Wirtschaftswege zu "erfahren" - und zwar in einem möglichst rasanten Tempo. Immer mehr Radrennfahrer - Einsteiger und erfahrene Radler gleichermaßen - entscheiden sich für das trendige Cyclocross-Bike, das nicht zuletzt auch mit unterschiedlichen Bremsvarianten im gut sortierten Fachhandel offeriert wird. In jedem Fall ist diese Rennrad-Variante sowohl für zügige Abfahrten durch Wälder und Parks, als auch für die Straße sehr gut geeignet. Ähnliche Vorzüge weist auch das so genannte Vielzweck-Rennrad auf. Es ist auch als Gravel-Bike bekannt, was der englischen Bezeichnung für Schotter entspricht. Der Name ist Programm, denn das Gravel Racer Bike ist perfekt für "schnelle" Straßenbeläge, aber auch für Strecken abseits asphaltierter Wege geeignet. Die breiteren Reifen - meist sind diese ohne Schlauch gefertigt - und die implementierten Scheibenbremsen sorgen für maximale Funktionalität, für besten Grip und mehr Sicherheit unterwegs.

Fazit

Wer auf der Suche nach einem geeigneten Rennrad ist, sollte bei der Recherche mit Bedacht vorgehen und nicht auf das erstbeste Angebot zurückgreifen. Wichtig sind nicht nur das Design des Rennrades, sondern es kommt überdies auf die Funktionalität, den Fahrkomfort und die solide Wertigkeit des Bikes an. Nur dann ist man schnell und sicher unterwegs - auf damit buchstäblich auf allen Strecken zuhause.